„Der Keller atmet“, sagte mein Großvater, als er die Luke öffnete und die kühle, feuchte Luft mir ins Gesicht schlug. Kein Strom, kein Thermometer – nur gestampfter Lehm, zwei Belüftungsrohre und…
Die Hände meines Großvaters waren kalt und rissig, als er im Oktober die hölzerne Luke zurückzog. Drei Stufen führten hinab, und sobald man unten stand, veränderte sich die Luft. Kühl, feucht, erdig, völlig still. Kartoffeln in Holzkisten, Äpfel auf Strohregalen, Einweckgläser an der Steinwand, Sauerkraut, das in Steintöpfen vor sich hin gärte. Kein Strom, kein … Read more