Es war nur ein Samstagmorgen in der Küche meiner Großmutter,als mir zum ersten Mal klar wurde,dass etwas in unserer Familie gestorben war. Sie kniete auf dem Boden und rieb das Parkett mit einem…

Es war nur ein Samstagmorgen in der Küche meiner Großmutter,als mir zum ersten Mal klar wurde,dass etwas in unserer Familie gestorben war. Sie kniete auf dem Boden und rieb das Parkett mit einem...

Der Samstagmorgen roch nach Bohnerwachs. Meine Großmutter kniete auf dem Holzboden, ein Lappen in der Hand, und rieb das Parkett Stück für Stück ein, bis es spiegelte. Der Geruch von Terpentin und warmem Wachs lag schwer in der Stube. Die Kinder schlitterten in Strümpfen über das frisch gewachste Holz, als wäre es eine Eisbahn.

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Wer bei einer Nachbarin zu Besuch kam, der schaute zuerst auf den Boden. Das war kein Schmuck, das war ein Maßstab für eine ganze Haushaltsführung. Eine Frau wurde nach ihren Böden beurteilt, und dieses Urteil kostete nichts außer Arbeit – und der richtigen Mischung, die man von der eigenen Mutter gelernt hatte. .

Aber das war nur die Spitze. Ich habe all das Wissen meiner Großmutter einmal aufgelistet, und es waren fünfundzwanzig Dinge, die sie alle mit eigenen Händen hergestellt hat, ohne je etwas zu kaufen. Dinge, die ganz gewöhnliche deutsche Frauen konnten und die in einer einzigen Generation verschwunden sind. .

Die Wäschestärke zum Beispiel. Wir haben die Kartoffelstärke aus dem Kochwasser gefangen, haben es abgekühlt in eine Schüssel gegossen und die Wäsche darin ausgewrungen. Wenn alles trocken war, kam das schwere Bügeleisen zum Einsatz, das auf dem Herd erhitzt wurde. Eine gestärkte Tischdecke hat am Sonntagmorgen geknackt wie frischer Schnee unter den Schuhen.

Steif, makellos, sauber. Ein perfekt gestärkter Kragen hat nichts gekostet, aber er sagte alles darüber aus, wie dieser Haushalt geführt wurde. . .

Die Speisekammer. In der Ecke stand ein Steinguttopf, abgedeckt mit einem Tuch. Darin lag die Essigmutter. Apfelreste, Schalen, mal ein Rest Wein, alles kam hinein.

Monate der langsamen Gährung,und wenn man das Tuch anhob, stieg einem dieser scharfe, lebendige Geruch entgegen. Der Essig kam an den Salat, in den Putzwassereimer, und bei Halsschmerzen in ein Glas warmes Wasser mit Honig. Manche haben damit Fenster geputzt und Kupfertöpfe wieder blank bekommen. Die Essigmutter wurde weitergegeben von Nachbarin zu Nachbarin wie ein Sauerteig, ein einziges Glas, das nichts gekostet hat und ein Dutzend Produkte aus dem Laden ersetzt hat.

So hat ein Haushalt gedacht. . . Senf haben wir auch selbst gemacht.

Senfkörner im Mörser zerstoßen–sofort stieg die scharfe Hitze in die Nase–, dazu der eigene Essig, eine Spur Honig, eine Prise Zucker. Manche gaben einen Schuss Bier dazu. Abgefüllt in kleine Steinguttöpfe, gröber als aus der Tube, schärfer, lebendiger. In Bayern etwas süßer, in Sachsen so scharf,dass einem die Augen brannten.

Es hat fast nichts gekostet,und es hat besser geschmeckt als alles aus der Fabrik. Jede Familie hatte ihre eigene Mischung,die sonst niemand genauso hinbekommen hat. . .

Für das Putzen brauchte es keinen Wunderreiniger. Ein Block Kernseife, ein Messer, heißes Wasser. Mehr nicht. Die Seife wurde in feine Späne geschabt, im Wasser aufgelöst, dazu ein Löffel Waschsoda und ein Schuss Essig.

Damit wurde die Küche geputzt, der Boden gewischt, die Fenster blank gerieben und die Wäsche gewaschen. Der Block Kernseife war gelbbraun und wurde über Monate dünner,bis man ihn kaum noch halten konnte. Rau war er in der Hand und roch nach nichts als Sauberkeit. Ein Block Kernseife, eine Tüte Soda,ein ganzer Haushalt sauber für ein paar Pfennig.

Heute steht man vor Regalen mit dreißig verschiedenen Sprühflaschen für dreißig verschiedene Oberflächen–meine Großmutter hätte das vollkommen ratlos gemacht. . . Und hier muss man einmal innehalten.

Das waren keine Hobbys,das war kein Trend. Diese Generation hat diese Dinge hergestellt, weil es gar nicht anders ging. Wer in den Jahren nach dem Krieg mit Lebensmittelkarten angestanden hat, der hat jedes Gramm Fett,jede Kartoffelschale und jeden Rest verwertet. Nicht aus Überzeugung,sondern aus Notwendigkeit.

Heute wirft ein durchschnittlicher deutscher Haushalt rund achtzig Kilo Lebensmittel im Jahr weg. Damals hätte der Gedanke,irgendetwas Brauchbares wegzuwerfen,einfach keinen Sinn ergeben. Das ist keine Nostalgie,das ist eine Tatsache darüber,wie anders Menschen gelebt haben. .

. Kerzen. Talg,der beim Kochen aufgehoben wurde,schmolz langsam in einem Topf. Ein Baumwolldort wurde mit der Hand gerade gehalten.

Dann begann die Ziehmethode: den Dort eintauchen,herausziehen,warten,wieder eintauchen. Mit jedem Durchgang wurde die Kerze ein wenig dicker. Wer Bienen hielt,machte Kerzen aus Wachs. Sauberer,goldener,ein kleiner Luxus, der im eigenen Garten stand.

In der Nachkriegszeit,als Kerzen kaum zu bekommen waren,hat Talkziehen manche Familie durch den Winter gebracht. Licht war nicht selbstverständlich. Wer seine eigenen Kerzen machte,der wusste genau,was es kostete,nach Einbruch der Dunkelheit noch ein Buch aufzuschlagen. Niemand nannte es Selbstversorgung,und diese Frauen bekamen nie Anerkennung dafür.

Sie führten einfach einen Haushalt,ernährten und kleideten eine Familie–und sie taten das so leise,dass niemand bemerkte,wie viel Wissen verloren ging,bis es weg war. . . Gänserupfen war Gemeinschaftsarbeit.

Frauen saßen zusammen beim Federschleißen und trennten die Daunen von den Kielen. Die Hände arbeiteten,die Geschichten liefen. Über Jahre wurde gesammelt,in große Leinsäcke gestopft,bis genug beisammen war. Dann wurden Inletbezüge aus dichtem Stoff genäht,gefüllt und zugenäht.

Die schwere Wärme eines Federbetts in einem ungeheizten Schlafzimmer,in dem morgens der Atem dampfte–das vergisst man nicht. An sonnigen Morgen hingen die Betten zum Lüften aus den Fenstern. Ein Federbett war Teil der Aussteuer. Manche Frauen haben Jahre gebraucht,bis sie genug Federn beisammen hatten.

Und dieses Bett hat Jahrzehnte gehalten. Niemand musste fürs Schlafzimmer etwas kaufen. . .

Nudeln und Spätzle. Mehl,Eier,Salz,Wasser,Teig mit der Hand geknetet,Mehlstaub auf den Unterarm,auf dem Küchentisch dünn ausgerollt und mit dem Messer in Streifen geschnitten. In Schwaben wurde der Spätzleteig vom nassen Brett direkt ins kochende Wasser geschappt–eine Bewegung,die man hundertmal geübt haben musste,bis sie saß. Schupfnudeln rollte man zwischen den Handflächen zu fingerdicken Stücken.

Nudeln hingen zum Trocknen über einem Besenstil,der zwischen zwei Stühlen lag. Ein Kilo Mehl und ein paar Eier haben für eine Woche gereicht. Es hat fast nichts gekostet,und es hat besser geschmeckt. Besser.

. . Der Keller war der eigentliche Reichtum eines Haushalts. Dort standen die Gläser mit eingelegtem Gemüse.

Gurken geschichtet mit Dill,Senfkörnern und Meerrettig in hohen Gläsern,heiße Essiglake darüber gegossen. Rote Bete in Scheiben mit Nelken und Lorbeerblatt,Bohnen in Salzlake. Grün,Rubinrot,goldgelb–der sichtbare Beweis einer guten Ernte,die nicht verschwendet wurde. Ein Gemüsegarten hatte nur dann einen Sinn,wenn man behalten konnte,was er nach dem September noch hergab.

Einlegen hat aus einer einzigen guten Ernte ein halbes Jahr lang Beilagen gemacht–für den Preis von Essig und Salz. . . Sauerkraut.

Weißkohl aus dem Schrebergarten oder billig eingekauft nach der Ernte. Auf dem Krautobel in feine Streifen geschnitten,mit grobem Salz in den Gärtopf geschichtet und festgedrückt,bis die Lake über dem Kraut stand. Ein Stein als Gewicht obendrauf. Wochenlang stand der Topf im Keller,und langsam füllte dieser saure Geruch das Treppenhaus.

Das Knirschen von richtig durchgezogenem Kraut,wenn man es im Januar aus dem Topf holte. Mit Speck oder mit Schmalz in der Pfanne erhitzt,dazu Kartoffeln. Sauerkraut war die Winterversicherung. Vitamin C,haltbares Gemüse,kein Kühlschrank nötig.

In der DDR war der Gärtopf besonders verbreitet,weil Konservenware oft Mangelware war. Der Gärtopf im Keller war genauso wichtig wie der Herd in der Küche. . .

Butter. Die Sahne wurde vom Milchkannenrand abgeschöpft und durfte leicht reifen. Dann kam sie ins hölzerne Butterfass und wurde geschüttelt,gedreht,geschlagen. Die Kinder durften manchmal helfen,und es fühlte sich an wie ein Spiel,bis die Arme müde wurden.

Und dann kam der Moment,indem sich das Fett von der Buttermilch trennte. Man hat es gehört–der Klang hat sich verändert. Die Butter wurde in kaltem Wasser gewaschen,geformt und gesalzen. Die Buttermilch wurde für Pfannkuchen aufgehoben.

Aus einem Liter Sahne wurde Butter für die Woche und Buttermilch für den Teig. Nichts übrig,nichts gekauft. Die Küche hat hergestellt,was die Küche brauchte. .

. Räucherfleisch. Schweineseiten,eingerieben mit grobem Salz,Wachholder und Knoblauch. Wochenlang gestapelt in einer Steintruhe zum Pökeln,dann aufgehängt in der Räucherkammer über einem langsamen Feuer aus Buchenholz.

Wochen kalter Rauch. Die dunkle,glänzende Oberfläche des fertigen Rauchfleisches–die hat man gesehen und sofort gewusst:Hier versteht jemand sein Handwerk. Speck,Schinken,Mettwurst,alles von einem einzigen Schwein,monatelang haltbar ohne Kühlung. Ein einziges Schwein,richtig gepökelt und geräuchert,hat eine Familie ein halbes Jahr lang ernährt.

Als strenge Hygiene–und Brandschutzvorschriften die private Hausschlachtung immer stärker reglementierten,ging diese Tradition langsam zurück. Die Räucherkammern in den Dörfern stehen leer oder sind abgerissen. . .

Marmelade. Erdbeeren,Stachelbeeren,Pflaumen,Kirschen–was eben in dem Jahr gewachsen ist. Gewaschen,entsteint,eingekocht im größten Topf des Hauses. Zucker dazu nach Gefühl,nicht nach Rezept.

In Weckgläser gefüllt,Etiketten mit der Hand geschrieben. Reihen von rubinroten,bernsteinfarbenen und tief violetten Gläsern auf den Regalen der Speisekammer. Das Ploppen eines versiegelten Deckels,wenn man ihn im Februar öffnete–und sofort roch es nach Sommer. Vierzig Gläser aus einer guten Ernte,keine Kosten außer dem Zucker.

Jedes Glas hat den Sommer in den Winter getragen. . . Und hier muss man sich etwas eingestehen.

Nichts davon war romantisch,nicht damals. Es war Arbeit,harte,tägliche Arbeit,die sich immer wiederholte. Aber sie hat etwas hervorgebracht,das man mit Geld allein nicht kaufen kann:die Gewissheit,dass dein Haushalt sich selbst versorgen konnte. Heute gibt eine durchschnittliche deutsche Familie über dreihundert Euro im Monat für Lebensmittel aus und wirft ein Viertel davon weg.

Vor einer Generation wäre der Gedanke,etwas zu kaufen,das man selber machen kann,und es dann auch noch wegzuwerfen–unfassbar gewesen. Die Frage ist nicht,ob wir zurückgehen sollten. Die Frage ist,was es uns gekostet hat,das alles zu vergessen. .

. Schmalz. Schweinefett,klein geschnitten,wurde langsam in einer schweren Pfanne erhitzt. Das Fett wurde flüssig,die Grieben goldbraun und knusprig.

Es wurde durch ein Tuch in einen Steinguttopf geseiht. Griebenschmalz auf dunklem Brot mit Salz–das war eine Mahlzeit für sich. Abends,wenn nichts anderes da war,hat ein Schmalzbrot gereicht und satt gemacht. Nichts vom Tier wurde weggeworfen.

Schmalz war Nahrung,Bratfett und Konservierungsmittel in einem. Es hat Familien durch Winter gebracht,in denen Butter rationiert war oder schlicht zu teuer. In der DDR war Schmalz oft das einzige Fett,das zuverlässig verfügbar war. Und es hat gereicht.

. . Kleidung. Die Singer oder die Pfaff,das war eine ernste Anschaffung–oft ein Hochzeitsgeschenk.

Benutzt über Jahrzehnte,manchmal vererbt an die nächste Generation. Schnittmuster auf dem Küchentisch ausgebreitet,Seidenpapier auf den Stoff gesteckt,mit der schweren Schere zugeschnitten. Abends lief die Maschine,das gleichmäßige Rattern der Nadel. Mehlsäcke umgenäht zu Kinderunterwäsche,alte Mäntel aufgetrennt und neu zugeschnitten für die Kinder.

Ein Kleid,das perfekt saß,weil es nach Maß genäht war. Ein Wintermantel für ein Kind konnte einen Wochenlohn kosten–aber Stoff und Geschick kosteten weit weniger. Und was eine Mutter genäht hat,das wurde getragen,bis das nächste Kind hineingewachsen war. .

. Seife. Fett,wochenlang vom Kochen aufgehoben,wurde geschmolzen und durch ein Tuch geseiht. Jeder Tropfen Bratfett,jeder Rand aus der Pfanne,alles wurde in einer Dose neben dem Herd gesammelt.

Lauge wurde vorsichtig in Wasser gelöst,niemals umgekehrt–Kinder wurden ferngehalten. Fett und Lauge wurden gründlich verrührt,manchmal lange,bis die Masse einte. In Holzformen gegossen,wurde die Masse nach Tagen des Aushärtens in Stücke geschnitten. Dieser schlichte,saubere Geruch.

Gewaschen wurde damit alles–Wäsche,Geschirr,der eigene Körper. Eine einzige Ladung hat Monate gehalten. Kein Parfüm,keine Verpackung,keine Werbung–einfach nur sauber. Diese Frauen haben aus Küchenabfällen etwas gemacht,das einen ganzen Haushalt gewaschen hat.

. . Hausschlachtung. Der Metzger kam früh an einem kalten Novembermorgen,wenn die Temperaturen niedrig genug waren,dass das Fleisch nicht verdarb.

Die ganze Familie arbeitete mit,die Nachbarn kamen dazu. Die Männer übernahmen das schwere Zerlegen. Die Frauen in der Küche verarbeiteten Blut,Leber und Därme. Leberwurst,Blutwurst und Bratwurst–alles wurde am selben Tag gemacht.

Das Fett wurde zu Schmalz ausgelassen,Knochen zu Brühe ausgekocht. Am Abend gab es Kesselfleisch,gegessen in großer Runde–das frischeste Fleisch des ganzen Jahres. In den Dörfern war die Hausschlachtung ein Gemeinschaftsereignis. Man half sich gegenseitig.

Wenn der Nachbar schlachtete,bekam man eine Woche später frische Wurst als Dank. Aber die Hausschlachtung ging zurück–wegen strengerer Auflagen,veränderter Lebensgewohnheiten und des leichten Zugangs zu Fleisch im Supermarkt. Und mit ihr verschwand eine ganze Kette von Wissen:wie man schlachtet,wie man pökelt,wie man jeden Knochen und jedes Organ verwendet. Diese Kette ist heute fast vollständig gerissen.

. . Und dann das Brot. Der Sauerteig lebte in einem Steinguttopf,jede Woche gefüttert mit Mehl und Wasser–sauer,lebendig.

Manche Ansätze waren älter als die Frauen,die sie pflegten. Weitergegeben von Haushalt zu Haushalt,von Mutter zu Tochter. Wer umzog,nahm den Sauerteig mit. Wer heiratete,bekam ein Stück davon als Geschenk.

Roggenmehl,Wasser,Salz,geknetet in einer großen Schüssel oder direkt auf dem Holztisch,der über die Jahre von all den Teigen Mulden bekam. Geformt,in bemehlte Gärkörbchen gelegt,über Nacht gehen gelassen,im Ofen gebacken–oder in den Dörfern zum gemeinsamen Backhaus getragen,wo die Frauen in der Reihe standen und jede ihr Brot am Geruch erkannte. Der Geruch von backendem Roggenbrot–tief,dunkel,unverwechselbar. Er zog durch das ganze Haus.

Die Kruste so hart,dass man ein Brotmesser mit Wellenschliff brauchte. Ein Leib hielt eine ganze Woche,weil die Säure des Teigs ihn haltbar machte. Und nichts davon wurde jemals weggeworfen. Gar nichts.

Brot vom Vortag wurde zum Frühstück dünn geschnitten. Drei Tage altes Brot kam in die Brühe als Brotsuppe. Altes Brot wurde zu Semmelbröseln gerieben,daraus Semmelknödel,arme Ritter und Paniermehl für das Schnitzel. Selbst die Krümel,die vom Brett gefegt wurden,kamen in den nächsten Teig.

Brot war heilig–nicht im kirchlichen Sinn,sondern im Sinn des Haushalts. Es war das eine Ding,das unter keinen Umständen weggeworfen wurde. Eine ganze Lebensweise war um diesen einen Leib herumgebaut. Selber machen,alles aufbrauchen,nichts verschwenden.

. . Als Brot zu etwas wurde,das man morgens in Plastik kauft und zwei Tage später wegwirft,da ist etwas im deutschen Haushalt still und leise gestorben. Und die meisten von uns haben nicht aufgepasst,als es passiert ist.

Die Frauen,die alle diese Dinge beherrscht haben,haben sich nie Selbstversorger genannt. Sie haben einfach gesagt,sie führen ihren Haushalt. Das Wissen lebte in ihren Händen,nicht in Büchern. Und als diese Hände aufhörten,das nächste paar Hände anzuleiten,ist nichts mit einem Geräusch verschwunden.

Es ist in der Stille verschwunden. . .