Es ist Sommer, es ist warm. Irgendwo auf einer Terrasse in München, auf einem Platz in Wien, an einer Bar in Hamburg steht ein Glas – ein großes Weinglas, gefüllt mit einer leuchtend orangenen Flüssigkeit, ein paar Eiswürfel, ein Orangenscheibchen am Rand. Es sieht aus wie Italien, wie La Dolce Vita, wie eine jahrhundertealte Tradition des Genießens. Es ist ein Aperol Spritz.

Und fast alles daran ist eine Erfindung des Jahres 2003. Nicht der Aperol selbst. Der wurde tatsächlich 1919 erfunden. Aber das, was wir heute als Aperol Spritz kennen – diese spezifische Mischung, diese Präsentation, diese globale Präsenz auf jeder halbwegs modischen Terrasse – das ist das Ergebnis einer einzigen Marketingentscheidung einer Mailänder Unternehmensgruppe, die 2003 eine kleine Likörmarke aus Venetien kaufte und beschloss, sie zum meistverkauften Cocktail der Welt zu machen.
Die Geschichte dahinter ist kurioser, politischer und ein Stück ehrlicher, als die orangenen Werbeplakate vermuten lassen. Beginnen wir mit dem Wort Spritz. Denn das Wort Spritz ist Deutsch. Spritzen, etwas besprühen, etwas verdünnen.
Es ist ein deutsches Verb. Und die Geschichte, wie dieses deutsche Verb zum Inbegriff des italienischen Sommergetränks wurde, ist eine der faszinierendsten der europäischen Getränkegeschichte. Wir schreiben die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Norditalien, das Veneto, die Lombardei, Friaul – all das ist Teil des Habsburger Kaiserreichs. Wien regiert über Venedig. Die Habsburger kontrollierten das Veneto von 1815 bis 1865. Ein halbes Jahrhundert, lang genug, um kulturelle Spuren zu hinterlassen, die weit über das Politische hinausgehen.
Österreichische Soldaten und Beamte leben, arbeiten und trinken in den venezianischen Städten. Und sie trinken Wein – den lokalen, schweren, unverdünnten Wein der Region. Der Wein ist stark, zu stark, nach dem Geschmack der Österreicher, die leichtere Weine gewohnt sind. Die Lösung ist simpel: Man verdünnt den Wein mit Wasser.
Man spritzt etwas hinein. Spritzen. Spritz. Die österreichischen Soldaten und Beamten bitten in den Gasthäusern Venedigs darum, ihren Wein zu spritzen.
Die Gastwirte verstehen, was sie meinen. Das Wort bleibt. Das ist der Ursprung des Spritz. Ein deutsches Verb, geprägt von österreichischen Besatzungssoldaten, die italienischen Wein mit Wasser verdünnten, weil er ihnen zu stark war.
Keine romantische Geschichte, keine Tradition des Genusses. Eine Geschichte der Besatzung und des Komforts. Mit der Zeit verändert sich der Spritz. Das stille Wasser wird durch Mineralwasser ersetzt, dann durch Sodawasser, dann durch Prosecco, den Schaumwein der Region.
In Venetien beginnt man, das Gemisch mit Bitterlikören zu verfeinern – einem Schuss Select, einem Schuss Campari, einem Schuss eines der vielen venezianischen Amari. Dieser Entwicklungsprozess verläuft über Jahrzehnte, ohne dokumentiert oder standardisiert zu werden. Es gibt keinen Moment, in dem jemand sagt: Ab heute heißt das Spritz und so wird er gemacht. Es ist eine langsame Akkumulation von Gewohnheiten, von lokalen Präferenzen, von Barkeeper-Entscheidungen.
In Padua trinkt man vielleicht mit Select, in Verona mit Campari, in Treviso mit einem lokalen Amaro. Der Spritz ist keine Kategorie, er ist eine Idee – lose genug, um sich an jeden Ort und jeden Geschmack anzupassen. Der Spritz existierte also schon. Die Tradition existierte schon.
Was die Campari Group 2003 kaufte, war keine leere Hülle. Es war eine echte regionale Praxis, die nur auf ihre Vermarktung wartete. Padua, 1919. Die Brüder Luigi und Silvio Barbieri stehen vor einer Herausforderung.
Ihre Familie produziert seit fast 100 Jahren Liköre und Bittergetränke in Norditalien. Jetzt, im Jahr nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, wollen sie etwas Neues auf den Markt bringen – ein Getränk für die neue Zeit. Das Schlüsselwort ist „leicht“. Im Italien der Nachkriegszeit, in einer Zeit des Wiederaufbaus, wollen die Barbieri ein Getränk entwickeln, das breit zugänglich ist – auch für Frauen, auch für jüngere Menschen, auch für Menschen, die nicht besonders viel Alkohol vertragen.
Die Lösung ist ein Bitterlikör mit einem ungewöhnlich niedrigen Alkoholgehalt: 11 Prozent. Für einen Likör der damaligen Zeit ist das fast provokativ wenig. Sie nennen ihn Aperol – abgeleitet vom französischen „Apéro“ oder vom lateinischen „aperire“, was „öffnen“ bedeutet: den Appetit öffnen, das Mahl einleiten. Aperol als Öffner, als Einladung.
Die Mischung enthält bittere Orangenschalen, Rhabarber, Chinarinde – dieselbe, die Tonic Water seine Bitterkeit gibt – Enzianwurzel und verschiedene Kräuter und Gewürze, deren genaue Zusammensetzung bis heute ein Geschäftsgeheimnis ist. Die charakteristische orange-rote Farbe entsteht ursprünglich aus der Kombination dieser Zutaten. Die Brüder Barbieri präsentieren ihren neuen Likör 1919 auf der internationalen Messe in Padua. Die Reaktion ist positiv.
Aperol wird in die Produktpalette aufgenommen und beginnt, sich in Venetien zu verbreiten. Dann kommt der Zweite Weltkrieg, der die gesamte italienische Wirtschaft unterbricht. Danach die langen Jahre des Wiederaufbaus. Und in den 50er und 60er Jahren erlebt Italien sein Wirtschaftswunder – das „Miracolo Economico“.
Die Mittelschicht expandiert, Autos und Urlaubsreisen werden erschwinglich. In dieser Zeit entwickelt sich die italienische Aperitivo-Kultur: die Gewohnheit, vor dem Abendessen zwischen 17 und 19 Uhr in einer Bar einen Aperitif zu trinken, begleitet von kleinen Snacks. Die Aperitivo-Stunde ist kein Trinken um des Trinkens willen. Sie ist eine soziale Institution – der Übergang vom Arbeitstag zum Abend, das Zusammenkommen, das Gespräch.
Das Getränk soll leicht sein, appetitanregend, bitter, um den Magen vorzubereiten, kalt, um zu erfrischen. Aperol ist für diese Funktion gut geeignet. Aber es ist nicht das einzige geeignete Produkt. In den 50er und 60er Jahren ist Campari das stärkere, intensivere, dunkelrot-bittere Geschwisterprodukt – die bekanntere Wahl.
Und dann geschieht für Jahrzehnte nicht viel. Das ist der Teil der Aperol-Geschichte, der in den Werbebroschüren fehlt: die langen Jahrzehnte der Bedeutungslosigkeit außerhalb Venetiens. Aperol ist ein regionaler Likör. Er wird in den Bars des Veneto als Teil des lokalen Spritz getrunken.
Er ist bekannt, aber nicht berühmt. Er ist der kleine Bruder von Campari – weniger alkoholisch, weniger intensiv, weniger global. In Deutschland, in Österreich, in Frankreich – überall dort, wo er heute auf jeder Terrasse steht – hat niemand von ihm gehört. Selbst in Italien ist Aperol kein dominantes Produkt.
Er existiert neben Dutzenden anderer regionaler Amari und Bitterliköre – Select, Luxardo, Montenegro, Cynar. Jede Bar, jede Familie, jeder Barkeeper hat seine eigene Mischung. Was Aperol fehlt, ist kein gutes Produkt. Es fehlt ein Erzähler.
Im Jahr 2003 kauft die Campari Group – einer der großen italienischen Spirituosenkonzerne mit Sitz in Mailand – die Marke Barbieri, zu der auch Aperol gehört. Der Kaufpreis beträgt laut Unternehmensberichten etwa 52 Millionen Euro. Aus heutiger Sicht ist das eines der besten Geschäfte in der Geschichte der Getränkeindustrie. Campari erkennt in Aperol drei strategische Stärken: einen niedrigen Alkoholgehalt, der für den wachsenden Markt gesundheitsbewusster Konsumenten attraktiv ist; eine leuchtend orange Farbe, die außergewöhnlich fotogen ist; und eine regionale Tradition in Norditalien, die als authentische Basis für eine globale Geschichte dienen kann.
Was Campari dann tut, ist ein Lehrbuchbeispiel moderner Markenentwicklung und gleichzeitig ein kleines Meisterwerk der historischen Fälschung. Das Unternehmen entwickelt eine standardisierte Rezeptur für den Aperol Spritz: drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol, ein Splash Sodawasser. Dazu eine Scheibe Orange. Dazu Eis.
Und das Glas – ein großes Weinglas, kein kleines Schnapsglas, kein elegantes Stielglas. Ein Weinglas, das Fülle und Großzügigkeit signalisiert. Diese Rezeptur, bekannt als die 3-2-1-Formel, wird als Markenbotschaft eingeführt. Sie wird auf Bierdeckeln gedruckt, auf Plakaten, in Bars auf kleinen laminierten Kärtchen.
Barkeeper werden in der Zubereitung geschult. Restaurants werden mit Aperol-gebrandeten Gläsern beliefert. Ein Spritz ist nicht mehr das, was der Barkeeper in die Mischung gibt. Ein Spritz ist exakt diese Mischung, diese Proportionen, diese Präsentation.
So verwandelt Campari eine lokale Trinkgewohnheit in ein globales Produkt – ohne die Gewohnheit zu erfinden, aber indem es sie standardisiert, reguliert und markenrechtlich definiert. Der Spritz existierte vor dem Campari-Aperol schon Jahrzehnte. Aber der Aperol Spritz als globales Markenerlebnis begann im Jahr 2003. Die Marketingkampagne beginnt in Italien und breitet sich dann systematisch nach Norden aus.
Österreich ist das erste Nicht-Italien-Land, in dem Aperol massiv beworben wird – nicht zufällig, denn Österreich hat eine historische Verbindung zu Venetien. Von Österreich aus überspringt der Aperol Spritz die Grenze nach Bayern, in die Schweiz, nach Deutschland. Deutschland ist eine Überraschung – im positiven Sinne. Zwischen 2007 und 2015 explodiert der Aperol-Absatz in Deutschland.
Das Getränk wird zum Statussymbol des deutschen Sommers, spezifisch des städtischen. Es ist das Getränk der Stunde, das Getränk, das signalisiert, dass man die richtigen Bars kennt, den richtigen Lebensstil lebt. Was erklärt diese Begeisterung? Mehrere Faktoren greifen ineinander.
Erstens: der Alkoholgehalt. Ein Aperol Spritz hat in seiner Standardmischung einen Alkoholgehalt von etwa 8 bis 10 Prozent – deutlich weniger als ein Glas Wein. Das passt perfekt in ein deutsches Konsumklima, das zunehmend auf moderaten Alkoholkonsum achtet. Spritz ist das, was man bestellt, wenn man noch fahren will, wenn man noch zwei weitere Gläser trinken will, wenn man den Abend langsam beginnen will.
Zweitens: die Farbe. Orange ist keine Farbe, die in der Getränkewelt häufig vorkommt. Die meisten Aperitifs sind rot, golden oder farblos. Orange ist warm, einladend, auffällig – ohne aggressiv zu sein.
Und Orange fotografiert sich gut. 2010 wird Instagram gegründet. 2012 hat es 50 Millionen Nutzer. Der Aperol Spritz ist, ohne es geplant zu haben, das Getränk der Instagram-Ära – ein Glas, das man fotografieren will, bevor man es trinkt.
Das orangefarbene Getränk im großen Glas mit dem Orangenscheibchen gegen den Hintergrund einer sommerlichen Terrasse – das ist das Bild, das sich millionenfach in den sozialen Netzwerken verbreitet. Drittens: der Name Spritz. Das Wort ist, wie wir gesehen haben, Deutsch. Es klingt für Deutsche und Österreicher nicht fremd.
Es klingt vertraut, fast heimelig – trotz der italienischen Flagge auf der Flasche. Spritz ist ein deutsches Wort, das in Italien zum Cocktailnamen wurde und dann zu deutschen Konsumenten zurückkehrte, jetzt mit einer italienischen Herkunftserzählung versehen. Ein Wort, das zu Hause geblieben ist und doch Urlaub gemacht hat. Viertens: der Prosecco-Boom.
Prosecco aus dem Veneto und Friaul erlebt in den 2000er Jahren eine ähnliche internationale Expansion wie Aperol – kein Zufall, denn die beiden Produkte verstärken sich gegenseitig. Wer Aperol Spritz trinkt, braucht Prosecco. Wer Prosecco trinkt, fragt irgendwann, ob man nicht noch einen Spritz machen will. Die Produktionsmengen von Prosecco verdreifachen sich zwischen 2009 und 2019.
Die Absatzkurven von Aperol und Prosecco verlaufen nahezu parallel. Und ein fünfter Faktor, der oft übersehen wird: die Einfachheit der Zubereitung. Ein Aperol Spritz erfordert keine Barkeeper-Ausbildung. Man schüttet Prosecco, Aperol, Sodawasser und Eis einfach zusammen – es gibt keine komplizierten Shakes, keine präzisen Messgeräte, keine seltenen Zutaten.
Jeder kann ihn machen, zu Hause, auf dem Campingplatz, im Garten. Und weil jeder ihn machen kann, machen ihn viele. Und weil viele ihn machen, wird er normal. Und weil er normal wird, wird er Tradition.
Im Jahr 2019 ist Aperol Spritz laut mehreren Marktanalysen der meistbestellte Cocktail der Welt. Aperol ist das umsatzstärkste Einzelprodukt der Campari Group – mehr als Campari selbst, mehr als Wild Turkey, mehr als Grand Marnier. Ein Likör, der 80 Jahre lang ein regionaler Nischenartikel war, ist zum global dominanten Getränk einer Ära geworden. Dann erscheint in der New York Times ein Artikel.
Er erscheint im April 2019 und trägt einen Titel, der in der Getränkewelt sofort für Aufmerksamkeit sorgt: „Aperol Spritz is not a good drink“ – kein gutes Getränk. Der Autor, ein Weinkolumnist, argumentiert, dass der Aperol Spritz zu süß, zu harmlos, zu kommerziell und zu uniform sei. Dass er überall gleich schmecke, weil er überall nach derselben Formel gemacht werde. Dass er das Ergebnis einer Marketingkampagne sei und keine ehrliche Trinkkultur.
Dass die Menschen, die ihn trinken, nicht wählen, sondern folgen. Die Reaktion ist immens. Der Artikel wird hunderttausendfach geteilt. Es gibt Gegendarstellungen, Verteidigungen, Analysen.
Die Diskussion um den Aperol Spritz wird zu einer Diskussion über etwas Größeres: Kann ein Getränk, das durch Marketing groß geworden ist, eine authentische Kultur repräsentieren? Italienische Kommentatoren reagieren gespalten. Einige Venezianer sehen den weltweiten Boom als Verfälschung ihrer regionalen Trinkkultur. Der Spritz in Venedig enthält nach lokaler Tradition manchmal Select statt Aperol, manchmal Campari, manchmal einen kleinen Snack dazu.
Er ist kein Produkt mit einer Formel, sondern eine soziale Praxis. Andere Italiener nehmen das Phänomen gelassener: Wenn die ganze Welt plötzlich einen venezianischen Spritz will, ist das vielleicht kein Verrat, sondern ein Kompliment. Da ist auch eine Ironie, die selten erwähnt wird. Campari selbst wurde 1860 erfunden, hat 28 Prozent Alkohol und gilt in Bars weltweit als ernsthaftes Barkeeper-Produkt.
Campari hat Aperol gekauft und groß gemacht. Und dabei hat Aperol – der jüngere, leichtere, zugänglichere Bruder – den älteren und komplexeren überholt. Aperol ist heute umsatzstärker als Campari selbst. Und hier liegt die eigentliche Frage: Ist eine Tradition echt, wenn sie von einem Marketingteam erschaffen wurde?
Ist ein Ritual authentisch, wenn es von einem Konzern standardisiert wurde? Die schnelle Antwort lautet: nein. Aperol Spritz ist ein Produkt, keine Tradition. Die 3-2-1-Formel ist eine Marketingformel, keine Überlieferung.
Die orange Farbe ist kalkuliert, das Weinglas ist kalkuliert, die Orangenscheibe ist kalkuliert. Aber die langsamere Antwort ist komplizierter. Denn wenn Millionen von Menschen über 20 Jahre lang an einem Sommernachmittag ein Glas Aperol Spritz trinken, auf einer Terrasse mit Freunden in der Wärme – dann wird dieses Ritual real, auch wenn es erfunden wurde. Das Gespräch ist echt, die Entspannung ist echt, die Erinnerung ist echt.
Das Gefühl, das sich mit dem ersten Schluck verbindet – Urlaub, Wärme, Gemeinschaft – ist echt, auch wenn das Getränk dahinter eine Marketingentscheidung war. Traditionen werden immer irgendwann erfunden. Sie werden zu Traditionen, weil Menschen sie wiederholen, weil sie etwas bedeuten, weil sie mit Momenten verknüpft werden, die zählen. Der Zeitpunkt der Erfindung macht sie nicht unechter.
Was beim Aperol Spritz anders ist: Wir wissen, wann und warum er erfunden wurde. Wir kennen das Datum – 2003. Wir kennen den Ort – die Campari Group in Mailand. Wir kennen die Strategie.
Der Aperol Spritz ist jung genug, dass die Menschen, die ihn groß gemacht haben, noch leben. Die Geschäftsberichte sind noch archiviert. Das macht Aperol Spritz zu einem Experiment: einem Experiment in der Frage, ob wir eine Tradition akzeptieren können, wenn wir wissen, dass sie eine ist. Die Antwort – die sich in den Verkaufszahlen und in den orangenen Gläsern auf Millionen von Terrassen zeigt – scheint zu lauten: Ja, wir können.
Denn das Glas im Sommer auf der Terrasse braucht keine Geschichte. Es braucht nur den Moment. Ein deutsches Wort. Eine österreichische Soldatentradition.
Eine venezianische Gewohnheit. Eine Mailänder Marketingentscheidung. Und ein Sommer, der jedes Jahr aufs Neue kommt. Orange.
Kalt. Prickelnd. Spritz.


